The Tax Collectors

Die österreichischen Steuerzahler sind die einzig wirklich himmelschreiend diskriminierte Personengruppe in diesem Land. Um Gruppen wie beispielsweise leistungsunwillige Transferzahlungsempfänger, integrationsunwillige Migranten, Quoten- bzw. Gender-Fanatiker, sowie wert- und orientierungslose Politiker sorgt sich eine wahre Fülle von staatlichen Stellen, geförderten Vereinen und subventionierten Organisationen.

Stolz erblickte ich das Licht der Welt als einer der schönsten Plätze Europas in einem großen Kaiserreich. Bald schon verstarb der Herrscher, das Reich zerfiel und mit mir ging es unaufhaltsam bergab. Weil in einer meiner dunkelsten Stunden ein geistesgestörter Rattenfänger von meinem prachtvollen Balkon das Ende der Souveränität meiner Heimat verkündete, wird mir seither ziemlich übel mitgespielt.

Vorausschicken möchte ich, dass ich Sprössling einer Wiener Katzendynastie bin, meine Mutter wenige Tage nach meiner Geburt bei einem Verkehrsunfall starb und mein Vater – wie heute durchaus üblich – unbekannt blieb. Zusammen mit meiner Zwillingsschwester und einer Stiefschwester wurde ich von Menschen aufgezogen, die stets bestrebt waren unseren besonderen Bedürfnissen und Forderungen Folge zu leisten.

    • den 5 Mio. Euro von EADS an Herrn Edlinger/Sportklub Rapid?
  • den Abrechnungen über die (Nicht-)Nutzung des Hanappi-Stadions während der Fußball-Europameisterschaft?
  • dem 1 Mio. (Schilling) Euro-Berater-Honorar an unseren ehemaligen Bundeskanzler Vranitzky?
  • Herrn Verzetnitsch und seiner Rolle im BAWAG-Skandal?
  • der Frage, ob Herr Tumpel auf der Anwesenheitsliste stand, die Herr Hundstorfer in der BAWAG unterschrieb?

Fragen über Fragen stellt sich Ihr

Graf Berge von Grips

Der „Tax Freedom Day“ des Austrian Economics Centers hat sich seit 1976 vom 23. Juni auf den 28. Juli verschoben, das heißt, dass wir die ersten 210 Tage des Jahres (Wochenenden und Feiertage inklusive) für Zahlungen von Steuern und Sozialabgaben arbeiten.

 

„Pasta, Pizza und Pompeji“ heißt ein Erfolgsrezept, um Kindern mehr fürs Leben mitzugeben als das in der Schule Gebotene. Für mich als Großmutter und Eltern mit Kindern zwischen 7 und 13 Jahren wurde diese Familienstudienreise ein unvergessliches Erlebnis!

Stets nach einer Schlacht um Zahlen
fällt der Politik es schwer,
mit dem Resultat zu prahlen,
denn wo kommt der Zaster her?

Wir werden alle älter, die Kosten im Gesundheits- und Sozialwesen explodieren. Das Leben hochbetagter Schwerkranker wird oft für einen fragwürdigen Preis verlängert. Es herrscht Ebbe in der Kasse des Gesundheits- und Sozialwesens.

… die sogenannten „Gratiszeitungen“ in Wien gar nicht gratis sind, sondern mit Millionenbeträgen aus Inseraten, vorwiegend von öffentlichen Stellen oder Betrieben, wie der Stadt Wien, Wien-Energie, Wiener Linien, ÖBB, ASFINAG, etc. finanziert werden?

Der Anfang Juli gestartete Science-Blog (aufrufbar unter www.science-blog.at oder www.andreas-unterberger.at behandelt wichtige Themen der verschiedensten naturwissenschaftlichen Gebiete, informiert über aktuelle Standpunkte und soll das zur Zeit leider sehr geringe, allgemeine Interesse an Naturwissenschaften steigern.

Als Leser mit österreichischem Medienhintergrund hat man gelernt mit geschriebenem Moralchauvinismus umzugehen.

Die Prügel mit der Moralkeule ist man gewohnt – ja man vermisst es gar, wenn sie nicht auf den Schädel niedersaust.

Die rotgrüne Stadtregierung in Wien hat als eine der ersten Großtaten den Weiterbau der S1, das ist die Schließung des Straßenringes um Wien, verschoben. Stattdessen hat man sich den Ausbau des Radwegenetzes auf die Fahnen geschrieben. Das ist ja sehr gut!

Bevor Josef Pröll aus all seinen politischen Ämtern zurücktrat und den Stillstand in der Politik und den fehlenden Anstand mancher Politiker beklagte, sprach er noch ein Machtwort:

Die herrschende politische Klasse macht sich‘s leicht. Sie hat jahrelang Schulden angehäuft und gibt einfach irgendwelchen Spekulanten die Schuld, wenn das Unausweichliche eintritt: Niemand findet sich mehr, um den kollektiven Wahnsinn zu finanzieren.

Die 25-prozentige Kursgewinnsteuer, die letztes Jahr beschlossen wurde, sorgt laufend für Diskussionen. Die Banken haben den Verfassungsgerichtshof bemüht, die Wiener Börse beklagt stark sinkende Handelsumsätze, das Finanzministerium überlegt weitere Ausnahmen und einige Spitzenbeamte denken schon an das das Ende dieser Steuer, weil das Steueraufkommen insgesamt zu klein und die Verwaltbarkeit zu umständlich ist.

Mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich namentlich seit Jahresanfang 2011 auf unserer Homepage per Internet als Unterstützer eingetragen.

Bedingt die einmalige Zustimmung der Bürger zur EU einen Freibrief für Politiker, jegliche Zahlungen zu akzeptieren und den Steuerzahler ungeniert auszubeuten? Sind wir zur uneingeschränkten Finanzierung der maroden südlichen Mitgliedsstaaten und Irlands verpflichtet, ohne als Souverän eines Staates wenigstens dazu befragt zu werden?

Im Herbst 2008 schwappte mit der Pleite von Lehman Brothers eine Verlustwelle auf europäische Banken über, deren Ausmaß die Regierungen zu Rettungsaktionen zwang. Dieses Ereignis legte in Folge dramatisch die Schuldenproblematik der Mitgliedsländer der EU offen; schneller als es mancher Regierung lieb war. Schummeln und sich mit Tricks zu behelfen, war mit einem Schlag zunichte. Oder vielleicht doch nicht?

Stunde Null. Der Anfang vom Ende. Man nenne es, wie man möchte. Man kann es auch nüchtern sehen. Die letzten und nächsten Tage werden in die Geschichte eingehen; als große Schritte in Richtung Katastrophe.

Trojanisches Pferd

Manche Journalisten machen sich über die wachsende Zahl wütender Bürger lustig. Ich aber bin tief beeindruckt. Die Monate unbezahlter Arbeit, die Dutzende Menschen für die Erstellung dieser Zeitung aufgewendet haben, sind eines von vielen starken Zeichen: für die wachsende Unzufriedenheit mit Politik und Medien, für die Bereitschaft von Mitbürgern, sich selbst zu engagieren. Österreich ist es ihnen wert.